Deponie Tälesbach

Worum geht es?

Der Tälesbach fließt vom südöstlichen Ortsrand von Althengstett bis zum Calwer Stadtteil Hirsau und mündet dort im Kurpark in die Nagold.Der untere Teil des Tälesbachtals wurde früher, vor der Stilllegung des Abschnittes Weil der Stadt–Calw von der württembergischen Schwarzwaldbahn befahren.

In diesem unteren Teil befindet sich seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Mülldeponie der Deutschen Bundesbahn. 1966 kam eine Mülldeponie der Stadt Calw hinzu und zwischen 1972 bis 1983 wurde das Gebiet als Erddeponie von Bahn und Stadt Calw genutzt.

Diese Mülldeponien müssen dringend saniert werden, da die Böschungen des Tales drohen, bei starken Niederschlägen abzurutschen. Aus diesem Grund soll das Bachbett höhergelegt und aufgefüllt werden. Es sind ca. 350.000 Kubikmeter Aushub nötig, um die Böschung statisch zu stabilisieren. Um die Kosten für die Baumaßnahmen zu decken wird aber diskutiert, weiteres Erdreich bis zu einer Menge von ca. 1,2 Mio. Kubikmeter einzubauen.

Der Althengstetter Bürgermeister Clemens Götz befürchtet eine starke Lärm- und Abgasbelastung der Althengstetter Bevölkerung, wenn der Tragsport über die Straße organisert werden sollte:
"Das sind 120.000 Lastwagen-Fahrten. Hin und zurück werden es 240.000. Also 100 Fahrten täglich, bei einer Verfülldauer von zwölf Jahren."

Die Notwendigkeit einer Sanierung der Deponien ist unbestritten. Sowohl im Zusammenhang mit der Umweltbelastung durch den möglichen Transport auf der Straße, als auch im Hinblick auf die zusätzlichen Auffüllmengen ergeben sich eine Reihe kritischer Fragen.
Mit dem Bahntransport über die Bahnstrecke Calw - Weil der Stadt stünde eine Umwelt und Menschen schonende Möglichkeit zur Verfügung.

Saskia Esken, MdB

Die SPD im Kreis Calw

 

 

 

 

 

 

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