Jahreshauptversammlung des SPD-OV Althengstett/Simmozheim

Veröffentlicht am 10.04.2008 in Ortsverein

Althengstett – Wichtigste Punkte auf der Tagesordnung zur Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Althengstett/Simmozheim am 5. April 2008 waren die Neuwahl des Vorstandes und die Berichte der Gemeinderäte Lothar Kante, Althengstett und Siegfried Kempf, Simmozheim.

SPD-Vorstand Schwerpunkt unserer Arbeit, so die Ortsvereinsvorsitzende Christa Templ in ihrem Rückblick, sei im vergangenen Jahr die Althengstetter Kommunalpolitik gewesen. Die Ereignisse im Vorfeld der Neuwahl des Bürgermeisters hätten dazu geführt, dass ein anderer, kompetenterer Bürgermeister gewünscht wurde. „Dafür haben wir uns im Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl engagiert“, so Christa Templ und sie freute sich: “Der „Klimawechsel“ ist gelungen.“ Dies bestätigte auch Gemeinderat Lothar Kante in seinem Bericht zur Gemeinderatsarbeit. Zu den positiven Veränderungen gehöre unter anderem ein besserer Informationsfluss zwischen Verwaltung und Gemeinderat, das entspanntere Verhältnis der Räte untereinander, ein professionelleres Arbeiten miteinander. Dazu trage vor allem ein gut informierter, Themen hinterfragender, Impulse setzender und Ideen entwickelnder Bürgermeister bei, für den die Einbeziehung der Gremien selbstverständlich sei. Wichtige Neuerungen seien die Wahl und Einsetzung eines Ältestenrates und die Ausarbeitung und Verabschiedung eines Redaktions-Statuts für das Amtsblatt. Den Gemeinderat beschäftige derzeit noch die Bewältigung der „Altlasten“ des Ex-Bürgermeisters. Besonders gravierend sei die EnBW-Verpflichtungserklärung, die mit großen Kosten für die Gemeinde verbunden sei. Die Notwendigkeit aus Teilen des Gewerbegebietes ein eingeschränktes Industriegebiet zu machen und die dazu nötige Änderung des Flächennutzungsplans seien denkbar schlecht begründet und auch daraus könnten sich für die Gemeinde große Belastungen ergeben. Zur Einrichtung einer Tierauffangstation sei entgegen anders als bisher behauptet laut Bestätigung vom Landratsamt keine Änderung des Flächennutzungsplans nötig. Erfreulicher sei die Arbeit an Zukunftsprojekten, wie die Ortskernsanierung und der Bau des Seniorenheims, die Beratung des Gemeindeentwicklungsplans und die Wiederbelebung der Bahnstrecke Calw-Weil der Stadt. Die Vorstellungen, wie das Leben in unseren Gemeinden in Zukunft aussehen solle, beschäftige auch den Simmozheimer Rat, berichtete Siegfried Kempf. Unter anderem sei man dabei, so Kempf, Konzepte zu entwickeln, um ein ehrgeiziges Ziel verwirklichen zu können, nämlich das kein Mensch seinen angestammten Wohnort aus Altersgründen verlassen müsse. Dafür sei die Bündelung von haushaltsnahen Dienstleistungen, und zwar professionellen wie ehrenamtlichen, nötig. Man stelle sich eine Art Dorfgemeinschaftshaus vor, über das Hilfe bei Arztbesuchen, Einkaufs –und Putzdienste, durchaus aber auch Hausaufgabenhilfe organisiert würde. In den Vorstandsämtern wurden bestätigt:
  • Vorsitzende Christa Templ,
  • Schriftführerin und Stellvertretende Vorsitzende Andrea Martinez,
  • Pressereferentin und stellvertretende Vorsitzende Petra Dipper,
  • Kassiererin Evelin Watta,
  • Beisitzer Richard Dipper.
Kassenrevisoren sind Marlies Scholl und Matias vom Brocke. Zu Delegierten wurden gewählt Richard Dipper, Christa Templ, Lothar Kante und Petra Dipper.
 
 

Saskia Esken, MdB

Die SPD im Kreis Calw

 

 

 

 

 

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